Kualoa Ranch eff

Hawaii: The LOST Experience

Hawaii… da denkt man sofort an das Paradies. Omnipräsent in der modernen Popkultur hat man bei dem Gedanken an die pazifische Inselgruppe sofort Blumenketten, Hula Tänzerinnen, knackige Surfer, traumhafte Strände und wunderschöne Natur vor Augen.  Unzählige Film- und Fernsehproduktionen der letzten Jahrzehnte spielten mit dem Image der Insel oder ließen hier fantastische und fiktive Orte entstehen. Die Hauptinsel O’ahu diente als Kulisse für ‚Jurassic Park‘ und für eine Geschichte, die mich vor allem auch visuell in Atem hielt – die Geschichte um die Überlebenden des Absturzes des Linienfluges Oceanic 815 auf eine mysteriöse Insel: LOST.

Meine Reise war ursprünglich als ein Weltumrundung mit einem sogenannten ‚Round the World‘ Flugticket geplant. Mit diesen Flugtickets kann man immer nur in eine Richtung fliegen, was einen zwangsläufig einmal um den Globus führt, wenn man irgendwann mal wieder zu Hause ankommen möchte. Dafür fliegt man zu vergleichsweise günstigen Konditionen. Dadurch kam mir die Idee Hawaii anzusteuern, wenn ich sowieso über den Pazifik zurückfliegen müsste. Als weitere Station auf meinem Rückweg war Seattle an der amerikanischen Westküste eingeplant.

Doch es kam anders. Der Reisedealer meines Vertrauens überprüfte einige Angebote namenhafter asiatischer Fluggesellschaften und stellte fest, dass mein Flugpreis wesentlich günstiger wird, wenn ich die gleiche Route wieder zurückfliege. Ich würde zwar nicht die Welt umrunden und ich müsste Seattle von meiner Route streichen (wo ich sowieso nur 3 Tage verbracht hätte), aber dafür waren sämtliche Flüge für einen Gesamtpreis von 2.000 Euro zu haben anstatt für 3.200 Euro mit einem ‚Round the World‘ Ticket. Es lohnt sich also definitiv die individuelle Route in einem Reisebüro vor Ort prüfen zu lassen.

Von Tokio aus ist Hawaii etwa 6.000 Kilometer entfernt und ich erreichte die Hauptstadt Honolulu mit einem knapp siebenstündigen Flug. Dabei wurde es leicht verwirrend. Ich flog am Mittwochabend von Tokio los, erreichte Honolulu aber nicht am frühen Donnerstagmorgen, sondern am Mittwochmorgen des Tages, an dem ich abgeflogen war. Von Tokio aus überfliegt man nämlich die Datumsgrenze und so war ich Deutschland nun nicht mehr 7 Stunden in der Zeit voraus, sondern 12 Stunden zurück. Ich erlebte den Mittwoch (18.06.2014) also tatsächlich zwei Mal, musste den gewonnen Tag allerdings beim Rückflug nach Tokio wieder abgeben.

Honolulu

In aller Frühe erlebte ich auf dem Flughafen Honolulu einen ersten Kulturschock, den ich nicht unerwähnt lassen möchte. In den zwei Monaten, die ich durch Vietnam, Korea und Japan gereist bin, fühlte ich mich willkommen. Insbesondere in Japan, in dem eine Servicementalität herrscht, die einem selbst in einem Schnellrestaurant oder in einem Supermarkt das Gefühl gibt, dass man in diesem Moment der einzige wichtige VIP Gast ist, wurden mir Wünsche erfüllt, bevor ich sie überhaupt äußern konnte. Die unfassbar perfekte Organisation in diesem Land ließ einen immer wieder sprachlos zurück. Und sei es nur, dass ein Bahnhofsangestellter sieht, dass man mit schwerem Gepäck auf dem Weg zum Aufzug ist, an einem vorbei rennt und schonmal den Knopf drückt und dann auch noch die Tür aufhält. Ich versuche mir das seitdem im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland vorzustellen.

Ich stand nun also nach erfolgreicher Einreise am Gepäckband in Honolulu, das offensichtlich in die Jahre gekommen ist und das Kofferaufkommen moderner Urlaubsflieger nicht mehr ohne manuelle Hilfe bewältigen kann. Die Massen an Gepäckstücken verstopften immer wieder den Zulauf und so waren zwei Mitarbeiter des Flughafens hektisch damit beschäftigt, die Koffer vom Gepäckband runter auf den Fußboden zu stellen und selbiges neu zu starten. Ich zückte mein Smartphone, weil ich mir zu dieser Szene eine Notiz machen wollte, als ich plötzlich von hinten in einem Kasernenhofton angeblafft wurde, dass das Benutzen von Telefonen hier nicht gestattet sei. Hier? Am Gepäckband? Ich drehte mich um und ein Mitarbeiter der Flughafensicherheit drehte mit einem Drogenspürhund und einer finsteren Miene seine Runden durch den chaotischen Kofferberg, der immer weiter wuchs und blaffte weitere Mitreisenden unwirsch an, dass sie ihre Telefone sofort wieder wegstecken sollten. Ich weiß, dass in gewissen Teilen von Flughäfen das Fotografieren nicht gestattet ist. Aber das einzige, was man hier hätte fotografieren können wäre das Gepäckband-Koffer-Chaos gewesen. Vermutlich wollte man genau das verhindern. Das Land machte seinem Ruf paranoid zu sein wieder alle Ehre. Ich fühlte mich unter Pauschalverdacht. Als Reisender. Ich habe auch in Korea und in Japan mein Gepäck öffnen müssen und Sicherheitsanweisungen befolgt. Aber dort hat mich niemand auch nur annähernd so unfreundlich behandelt.

Den Schock machten freundliche Polynesier wieder wett, die mich mit einem freundlichen Aloha und einem perfekt organisierten Shuttle Service empfingen. In den Linienbussen der Insel ist kein Gepäck erlaubt, so dass man auf andere Möglichkeiten ausweichen muss. Nach etwa 30 Minuten erreichten wir die Touristenhochburg Waikiki und jeder Gast wurde direkt an seinem Hotel abgesetzt. Es war noch früh am morgen und mein Hotelzimmer erst am Nachmittag zum Einchecken bereit. Ich ließ mein Gepäck an der Rezeption und machte mich nach einem Frühstück mit Meeresblick auf eine erste kleine Erkundungstour durch Waikiki.

Und das ist genau so, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Der kilometerlange Strand ist traumhaft, der Pazifik betörend schön und das ganze Areal sehr lebendig. Ja, Waikiki ist absolut touristisch und das mag nicht jeder. Für einen Urlaub finde ich die Mischung aus Traumstrand und Großstadt, mit entsprechender Infrastruktur, absolut angenehm. Das Angebot in Waikiki ist unfassbar groß. Egal um was es geht: Restaurants, Shopping, Tourangebote… Es ist für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel etwas dabei. Dabei dieses unschlagbare milde Klima, wie es sich wohl jeder wünscht. 365 Tage im Jahr zwischen 20 und 30 Grad Celsius, auch in der Nacht, mit stets angenehmen Passat Wind. Einfach herrlich.

Pearl Harbor

Ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte spielte sich während des Zweiten Weltkrieges in Pearl Harbor ab. Der Haupthafen der Pazifikflotte der US Navy wurde am 7. Dezember 1941 überraschend von japanischen Streitkräften angegriffen und zog die bis dahin neutrale USA mit in den zweiten Weltkrieg, der erst gute 4 Jahre später durch die Abwürfe der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki und die dadurch erreichte Kapitulation Japans enden sollte.

Bei dem Angriff auf Pearl Harbor kamen 2.403 Amerikaner ums Leben. Das gesunkene Schiff USS Arizona wurde nie geborgen und ruht, mitsamt den 1.102 getöteten Insassen, in 12 Metern Tiefe. 1941 wurde sie zum Kriegsgrab erklärt. 1962 wurde über dem Wrack eine schwimmende Gedenkstätte errichtet, von der aus man auf das Schiff blicken kann, aus dem bis heute Öl austritt. Die Ölflecken, die es auf dem Wasser bildet, nennt man die ‚Tränen der Arizona‘.

LOST – Auf der Suche nach Oceanic 815

Ein Fernsehphänomen der letzten Jahre hat mich nachhaltig beeindruckt. Nicht nur, weil ich eine Vorliebe für mysteriöse und verwirrende Geschichten habe, sondern in diesem Fall auch visuell. In der Serie LOST stürzt der Linienflug 815 der Fluggesellschaft Oceanic Airlines auf einer Insel ab. Die Überlebenden warten vergeblich auf Rettung und plötzlich passieren unerklärliche Phänomene, die viele Rätsel aufgeben. Lost ist eine der erfolgreichsten TV Produktionen der 2000er Jahre und was mich von Anfang an fasziniert hat, war die Insel an sich. Die Landschaftsaufnahmen waren oftmals atemberaubend, so dass ich mir immer die Frage stellte, wo man diese spannende Geschichte gedreht hat. Die Antwort ließ sich im Internet leicht recherchieren. Alle Szenen von Lost wurden auf O’ahu gedreht. Auch die Szenen, die in Rückblenden in anderen Ländern oder bekannten Städten wie London, Sydney oder Berlin spielen. Es gibt viele Fanseiten, die sich mit den Drehorten der Kultserie beschäftigen und jede auch noch so kleine Szene aufführen, in der ein Darsteller vielleicht nur über die Straße geht.

Zu den wichtigsten Drehorten, die zum Teil auf Privatgrundstücken liegen, kann man zwei verschiedene Touren mit einem Geländewagen buchen. Ich habe beide mitgemacht und beide gehörten zu den absoluten Höhepunkten meiner Reise. Da die Drehorte auf der ganzen Insel verteilt liegen gleichen die Ausflüge einer klassischen Inselrundfahrt. Nur eben mit ausdrücklichem Lost Bezug mit spannenden Hintergrundinformationen.

Ich staunte nicht schlecht, als ich am frühen morgen vor dem Hotel mit einem Geländewagen abgeholt wurde, der das Logo der mysteriösen ‚Dharma Initiative‘ aus der Serie trug. Erste Station war der Lana’i Aussichtspunkt (für Szenenfotos aus der Serie jeweils clicken). Die markante Küste wurde in diversen Episoden gezeigt und man erkennt sie sofort wieder.

Der Weg führte uns weiter an O’ahus Ostküste hinauf zum Aussichtspunkt Makapu’u. Hier wurden beispielsweise die Szenen gedreht, in denen die Gestrandeten zu einer benachbarten Insel rüber schauten. Vor der Küste liegt tatsächlich eine kleine Insel, die wegen ihrer markanten Form ‚Rabbit Island‘, also Haseninsel genannt wird. Damit man in der Serie durch diese Insel Hawaii nicht sofort wieder erkennt, wurden für Lost andere Inselformen mit dem Computer generiert. Ganz nebenbei ist vielen diese Ecke vielleicht durch eine Kultserie der 1980er bekannt, denn hier befindet sich auch die Villa mit Hubschrauberlandeplatz von Robin Masters, dem geheimnisvollen Auftraggeber von Privatdetektiv Thomas Magnum. Das Anwesen ist von außen nicht einzusehen, da der Eingangsbereich komplett zugewachsen ist. Es steht derzeit für einen Preis von 20 Mio. US$ zum Verkauf. Magnum ist auf Hawaii noch nicht in Vergessenheit geraten. Man kann Rundflüge im stilechten Helikopter buchen und ich hatte das Vergnügen mir abends einen köstlichen ‚Magnum P.I.‘ Burger zu Gemüte zu führen.

Wir passierten weitere wichtige Schauplätze der mysteriösen Lost Insel, wie zum Beispiel das Pier, an dem ein erster Versuch gestartet wird die Insel zu verlassen, den traumhaften Waimanalo Beach, an dem man, wieder mit durch Technik veränderten Hintergründen, Szenen drehte, die eigentlich in Thailand oder Vietnam spielen, den buddhistischen Byodo In Tempel, eine maßstabsgetreue Kopie des gleichnamigen bedeutenden Tempels in Uji in der Nähe von Kyoto in Japan, der als Elternhaus des wohlhabenden Vaters der Koreanerin Jin diente und den Waiahole Beach Park.

Manchmal wusste ich nicht, worüber ich mehr staunen sollte. Über die atemberaubenden Landschaften, oder die Fantasie der Fernsehmacher, die mit geschickten Tricks aus zunächst unscheinbar wirkenden Orten etwas völlig Neues zauberten: Der Sendemast, zu dem eine Gruppe Überlebender eine Tagesmarsch bergauf wanderte, steht in Wirklichkeit im Tal direkt an einer Hauptverkehrsstraße, das Wasser an dem Steg in Moli’i Gardens, an dem ein U-Boot anlegte, ist in Wirklichkeit nur knietief, so dass die U-Boot Attrappe tatsächlich nur aus dem oberen Teil besteht, aus einer Zuckermühle wurde kurzerhand ein nigerianisches Dorf, die Dschungelszenen wurden zum Teil in einer Palmenplantage gedreht und aus einem Camp für Jugendliche wurde das mysteriöse Dorf der ‚Anderen‘.

Höhepunkt der ersten Lost Tour waren zweifelsohne die zwei wunderschönen Strände, an denen sich die meisten Szenen der Serie abspielten. In dem aufwändigen 12 Millionen Dollar teuren Pilotfilm wurden die Szenen nach dem Flugzeugabsturz am Mokule’ia Beach gedreht. Die Bedingungen für Schauspieler und Crew konnte man nur erahnen. An diesem Strand an der Nordküste O’ahus herrscht ein sehr starker Wind und gleichzeitig brannte die Sonne auf uns nieder, ohne einen Schatten weit und breit, in den man sich hätte flüchten können. Interessanterweise führt die Hauptverkehrsstraße direkt an diesem Strand vorbei. In der Serie wurde diese durch zusätzlich aufgestellte Bäume versteckt. Die schwierigen Bedingungen waren auch der Grund, warum man die weiteren Szenen um das Camp der Überlebenden am etwas geschützteren Papailoa Beach drehte.

Für den Ausflug auf die weitläufige Kualoa Ranch sprechen die nachfolgenden Bilder für sich. Hier wurden und werden immer noch unzählige Film- und Fernsehproduktionen gedreht. Die grandiose Natur wurde schon 20 Jahre vor Lost als Jurassic Park weltbekannt. Kürzlich drehte man hier den neuen Film der Reihe unter dem Titel Jurassic World. Das Eingangsportal zu dem in dem neuen Streifen mittlerweile erfolgreich eröffneten Dinosaurier Park konnten wir auf der Ranch besichtigen, das Fotografieren war jedoch strengstens verboten. Unser Tour Guide half uns mit Hilfe von kleinen Plastikfiguren einige Schlüsselszenen aus Lost und Jurassic Park nachzustellen.

Honolulu Downtown

Nicht nur wegen weiterer Lost Drehorte habe ich mir die Zeit für einen Spaziergang in Honolulu Downtown genommen. Selbstverständlich wollte ich den einzigen Königspalast der Vereinigten Staaten von Amerika, den ‚Iolani Palast mit der gegenüber liegenden Statue von König Kamehameha besichtigen. Ich wollte aber auch das normale, alltägliche Hawaii, abseits vom Touristenzentrum Waikiki sehen. Und das war zunächst wie vermutet. Ein paar Straßen von der Hotelmeile entfernt verwandelt sich Honolulu in eine Großstadt, wie viele andere auch. Allerdings mit einem sehr auffälligen Problem, nämlich Obdachlosigkeit. Ich habe noch nie so viele obdachlose Menschen auf einen Fleck gesehen. Über die Fernsehnachrichten habe ich mitbekommen, dass seit Jahren versucht wird, das Problem in den Griff zu bekommen. Gespräche mit Einheimischen machten das offensichtliche Dilemma noch einmal klar: Wer auf Hawaii obdachlos wird, kommt von der pazifischen Insel natürlich nicht weg. Das ganzjährig milde Klima ist ein schwacher Trost für diese Menschen, für die geplante Hilfsprogramme, wie zum Beispiel eine Zeltstadt an der Ostküste der Insel, an dem Protest der dortigen Bewohner scheiterten und schließlich komplett aufgegeben wurden. Es ist wie so oft. Bewohner des Paradieses verbitten sich Belästigung und verhindern dadurch Hilfe. Dafür muss man nicht unbedingt bis nach Hawaii schauen.

Mein Spaziergang führte mich am markanten Waikiki Landmark Gebäude vorbei, aus dem in Lost John Locke durch das Fenster zu Boden stürzte und seine Querschnittslähmung davon trug. Das Hawaii Convention Center wurde in der Serie kurzerhand zum Flughafen Sydney umfunktioniert. Am nahegelegnen Ala Wai Kanal und der daran entlang führenden Promenade wurden ebenfalls einige Szenen gedreht. Das majestätische Büro von Jins Vater ist in Wirklichkeit der Eingangsbereich eines Museums und das Hauptpostamt wurde kurzerhand zum Bahnhof umfunktioniert.

Mein Rückweg führte mich an Honolulus Wahrzeichen, dem Aloha Tower am Hafen entlang weiter zum Jachthafen.

Diamond Head

An meinem letzten Tag wagte ich doch noch den Aufstieg auf den 232 Meter hohen Diamond Head, schaute mir Waikiki von oben an und nahm Abschied von einer Trauminsel, auf die ich unbedingt zurückkehren will. Vor allem auch, um die anderen hawaiianischen Inseln zu besuchen.

Aloha!

 

Tipps für O’ahu 

Fans von LOST, Jurassic Park, Hawaii-Five-O oder einer der unzähligen anderen Produktionen kommen mit den Touren von KOS Adventure Tours definitiv auf ihre Kosten. Neben einer atemberaubenden Inselrundfahrt gibt es auch noch spannende Hintergrundinformationen. Achtung: nur die 5 Stunden Tour führt auf die atemberaubende Kualoa Ranch. Die 8 Stunden Tour gleicht einer großen Inselrundfahrt und führt bis hinauf zur Nordküste. Echten Lost Fans sei beide Touren wärmstens empfohlen. Man wird vor seinem Hotel abgeholt.

Das Bussystem auf O’ahu ‚TheBus‘ wurde zweimal als bestes Transportsystem in den USA ausgezeichnet. Ich weiß aber nicht so richtig warum. An den Haltestellen, die nicht immer als solche zu erkennen sind, hängen keine Fahrpläne aus. Es empfiehlt sich die gewünschte Verbindung vorab online zu ermitteln. Auf den Stadtplänen von Honolulu, die es überall, selbst in Informationsständern auf der Straße gibt, ist oftmals in zwei Farben gekennzeichnet, an welchen Haltestellen die Busse halten, die Richtung Westen fahren, und umgekehrt.  Mit etwas Übung bekommt man das hin. Da der Verkehr sehr stark ist kann es unter Umständen einige Zeit dauern, bis man das gewünschte Ziel erreicht. Bei Ausflügen, beispielsweise zu Pearl Harbor, genügend Anfahrtzeit einplanen. Sollte man umsteigen müssen, erhält man beim Busfahrer ein Transferticket.

Wer das USS Arizona Memorial in Pearl Harbor besuchen möchte, sollte unbedingt online ein Ticket reservieren. Sind alle Tickets für diesen Tag ausgegeben kann man sein Glück in einer Stand By Warteschlange versuchen. Die letzte Überfahrt zum USS Arizona Memorial findet schon um 15 Uhr mittags statt. Der Besuch ist kostenfrei. Anfahrt mit Bus #20 Richtung Airport / Arizona Memorial.

Den schönsten Blick auf Waikiki gibt es vom Diamond Head Krater aus. Der Aufstieg ist relativ einfach, aber es gilt einige enge Gänge und Treppen zu meistern. Mit dem Bus #22 oder #23 Richtung Diamond Head. Eintritt für Fußgänger $1. Am Eingang können Getränke gekauft werden.

Viele Restaurants und Geschäfte gibt es auf der Kalakaua Avenue direkt in Waikiki oder am Jachthafen im A La Moana Center.

Wer am Flughafen Honolulu ankommt, kann am Ausgang die freundlichen Mitarbeiter von SpeediShuttle nicht übersehen. In Linienbussen ist kein Gepäck erlaubt, so dass man sich nach einer anderen Möglichkeit umsehen muss. Hier werden viele Reisenden für die gleiche Ecke in Waikiki in passende Kleinbusse gesetzt und direkt vor dem Hotel abgeladen. Der Zeitaufwand insgesamt bis der Bus voll ist und man alle Hotels angesteuert hat beträgt etwa eine Stunde. Wer es eiliger hat, greift auf ein Taxi zurück.

Wer am östlichen Ende von Honolulu in der Nähe des Zoos wohnt, bekommt bei Lulu’s großartiges Essen mit Meeresblick und bei Teddy’s Bigger Burgers auf Bestellung frisch zubereitete Burger in typischem Diner Ambiente.

Und wie ihr sicher schon durch die Verlinkungen im Artikel gemerkt habt: Die Webseite Lost Virtual Tour bietet ein perfektes Sammelsurium um die Drehorte der Serie. In Honolulu gibt es zusätzlich zu den buchbaren Touren unzählige Plätze auf eigene Faust zu entdecken.

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