Tro-ho-hopische Weihnachten

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Ich möchte Euch aus der Ferne eine schöne Zeit wünschen, wie auch immer ihr sie verbringen wollt.

Ich bin ja nun kein ausgesprochener Weihnachtsfreund und hätte nicht gedacht, dass ich dieses Fest noch einmal ganz neu erleben würde. Erleben ist vielleicht auch zu viel gesagt. Jedoch hätte ich nicht erwartet, dass in einem muslimisch geprägten Land in den Tropen ein derartiges Wettrüsten nebst Dauerbeschallung stattfindet. Ich habe hier mehr traditionelle (!) Weihnachtslieder aus kratzenden Lautsprechern dröhnen hören als ich sie je in Deutschland zu Gehör bekommen hätte. Aber auch Wham, Mariah Carey und Boney M. sind mit von der Partie und besingen ‚Marys boy child Jesus Christ‘ während ich bei 39 Grad eisgekühltes Kokoswasser schlürfe und mir die hübsche Moschee auf der anderen Straßenseite ansehe…

Eigentlich hatte ich eine Fotocollage mit den wildesten Dekorationen geplant… vom Swarovski Karussell bis zum Megabaum vor den Petronas Towers. Aber manchmal ist weniger mehr und vorhin hab ich hier im Resort dieses dezente Ensemble entdeckt. Weihnachten unter Palmen… man lernt ja nie aus!

Habt alle eine gute Zeit!

3 Gedanken zu „Tro-ho-hopische Weihnachten“

    1. Ja, liebe Elisabeth. Ich bin auch sehr erstaunt darüber und hatte es so nicht erwartet. Der Islam ist führende Religion im Land, aber das Nebeneinander scheint gut möglich zu sein. Ich habe in den letzten Tagen auch buddhistische und hinduistische Tempel, sowie eine christliche Kirche besucht, deren Botschaften in Form von Bibelzitaten auf großen Bannern im Freien hängen.

  1. Wie schön, so etwas auch mal zu hören. Ich als „alter Lutheraner“ bin ja ohnehin davon überzeugt, dass es Religionen schon sehr wohl möglich ist nebeneinander zu existieren – voller Respekt vor dem Andersdenkenden. Es sind eben immer WIR, die Menschen, die es ausmachen . . . Es sollte viel mehr über solche Eindrücke berichtet werde – klasse Kim. Welch´ schöne Nachricht zu Weihnachten 🙂

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